CBD bei Tatoos

CBD pflegt Tattoos und fördert die Heilung

Im Schwimmbad, in der Lieblingsdisko, in der Fußgängerzone bei sommerlichen Temperaturen: Tattoos sind inzwischen überall und in allen Größen, Formen und Farben zu bewundern. Es gibt schöne und gewöhnungsbedürftige Tattoos. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Es gibt auch scharfe, leuchtende, verblichene oder verschwommene Tattoos – über Qualität lässt sich nämlich schon streiten.

Aber oftmals ist an qualitativ minderwertigen Tattoos nicht der Tätowierer schuld, dem in der Regel viel daran liegt, dass sein Kunstwerk so leuchtend und scharf wie am ersten Tag bleibt, sondern die falsche Pflege des fertigen Tattoos. Der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) aus der Hanfpflanze eignet sich zur Tattoo-Pflege besonders gut, da er mit seinen vielen positiven Eigenschaften die Wundheilung auf unterschiedliche Weise unterstützt und fördert.

Die richtige Pflege erhält Leuchtkraft und Schärfe des Tattoos

Wer seinen Tätowierer sorgfältig ausgesucht und dabei auf Hygiene, Stil, Sympathie, Farbwahl und andere Faktoren geachtet hat, ist bereits einen großen Schritt in die richtige Richtung gegangen, um ein qualitativ hochwertiges Tattoo zu bekommen. Das ist aber nur die halbe Miete. Mindestens genauso wichtig wie ein Tattoo-Artist, der sein Handwerk versteht, ist die richtige Pflege und Nachbehandlung der Tätowierung. Im Großen und Ganzen ähneln sich die Pflegetipps der Tätowierer weitestgehend. Kleine Abweichungen gibt es meistens bei der Wahl des Verbandes sowie bei der Empfehlung der Salben.

Mit der falschen Salbe kann ein Tattoo bereits direkt nach dem Stechen stark beschädigt werden. Wichtig ist, dass mit Hilfe der Salbe eine sogenannte feuchte Wundheilung begünstigt wird. Dadurch lässt sich das Risiko einer Vernarbung gering halten. Jeder Schorf, der abfällt beinhaltet auch Farbpigmente aus der Tätowierung. Deshalb sollte die Schorfbildung in einem eher feuchten Milieu gering gehalten werden.

CBD besitzt wichtige Eigenschaften für die Tattoo-Pflege

CBD ist ein Wirkstoff der Cannabis-Pflanze. Ursprünglich in der Pflanze kommt es als CBDA, also als Cannabidiolsäure, vor. Durch Erhitzen wird aus CBDA schließlich CBD. Da der menschliche Körper über ein sogenanntes Endocannabinoidsystem (ECS) verfügt, ist er in der Lage, selber Cannabinoide herzustellen. Dabei ist die Rede von Endocannabinoiden. Diejenigen Cannabinoide, die aus der Hanfpflanze stammen, wie etwa THC oder CBD, heißen Phytocannabinoide. In der Cannabis-Pflanze gibt es über 70 verschiedene Cannabinoide. Sie wirken im Körper ähnlich wie die Endocannabinoide. Entsteht also im menschlichen Organismus ein Ungleichgewicht – sei es durch Stress, Verletzungen oder Erkrankungen – muss wieder eine Balance hergestellt werden. Schafft es der Körper nicht alleine, innerhalb kurzer Zeit genügend Endocannabinoide zu produzieren, kann das Gleichgewicht durch die Gabe von exogenen, also von Phytocannabinoiden, wieder erlangt werden.

Sowohl Endo- als auch Phytocannabinoide interagieren mit den Rezeptoren im Körper. Zum ECS gehören neben einigen anderen Rezeptoren auch die beiden Cannabinoid-bindenden Rezeptoren CB1 und CB2, wobei CB1-Rezeptoren vornehmlich im gesamten Nervensystem vorkommen und CB2-Rezeptoren sich hauptsächlich an den Immunzellen befinden. Je nachdem wie die Cannabinoide beschaffen sind, rufen sie verschiedene Wirkungen durch die Interaktion mit den jeweiligen Rezeptoren hervor. Dabei beschränken sie sich aber nicht nur auf die zum ECS gehörigen Rezeptoren, sondern wirken auch an anderer Stelle – wie etwa an den Dopamin-, den Opioid-, den Adenosin- und vielen anderen Rezeptoren. Vor allem die Wirkung von THC und CBD ist bislang ins Visier der Wissenschaft geraten, weshalb über diese beiden Cannabinoide derzeit am meisten Wissen vorliegt.

Über die Rolle von CBD bei der Wundheilung ist bereits einiges bekannt. CBD hemmt die Fettsäureamid-Hydrolase (auch geläufig unter dem Name Anandamid-Amidohydrolase). Dadurch baut der Körper das Endocannabinoid Anandamid langsamer ab. Die Anandamid-Moleküle docken an den Vanilloid-Rezeptor TRPV1 und an den CB1-Rezeptor an, wo sie umgehend das Schmerzempfinden senken.

Zudem haben Studien ergeben, dass der Körper an verletzten Stellen, wie sie beispielsweise durch das Stechen einer Tätowierung entstehen, zusätzlich CB1-Zellen ausbildet. Dabei handelt es sich zunächst um Immunzellen und rote Blutkörperchen. Im Laufe des Heilungsprozesses ist aber die vermehrte Existenz von neuen fibroblastischen Zellen zu beobachten. Fibroblasten sind ein ausschlaggebender Faktor bei der Wundheilung, da sie neues Gewebe bilden. CBD ist also aktiv an der Wundheilung beteiligt.

Damit erfüllt das Cannabinoid bereits zwei wichtige Voraussetzung, um als Tattoo-Pflegemittel punkten zu können: Es ist schmerzlindernd und es hilft aktiv bei der Wundheilung. Doch CBD hat noch weitere positive Eigenschaften.

Forscher haben herausgefunden, dass CBD antiseptisch wirkt. Seit 2008 ist bekannt, dass CBD hocheffektiv gegen Bakterien ist. Es wirkt sogar da, wo die meisten synthetisch hergestellten Antibiotika versagen, nämlich gegen die multiresistenten MRSA-Bakterienstämme, wobei MRSA für Methicillin Resistand Staphylococcus Aureus steht und besser unter der Bezeichnung „Krankenhauskeime“ bekannt ist. Zwar weiß die Wissenschaft bis heute nicht, wie genau und warum CBD so stark antibakteriell wirkt, doch dass es wirkt, steht fest, wie anhand einiger Studien belegt wurde.

CBD ist darüber hinaus auch ein Antioxidans. Gegen Schäden, die im menschlichen Körper durch Schadstoffe wie etwa das Nervengift Wasserstoffperoxid verursacht werden, lässt sich mit CBD mindestens genau so gut vorbeugen wie mit den Antioxidantien Vitamin C oder Vitamin D. Cannabidiol fängt die freien Radikale solcher schädlichen Substanzen ein und hindert sie an ihrem zerstörerischen Angriff auf die Zellen. Dementsprechend schützt CBD auch die Hautzellen vor Erkrankungen und kann sogar die Ausbreitung von Hautkrebs abwenden.

Wenn Cannabis biologisch angebaut wird, finden sich nur verschwindend wenige bis gar keine Schadstoffe in den Produkten der Pflanze. CBD ist ein organischer Wirkstoff, der den Menschen bereits seit Jahrtausenden bei einer Vielzahl von Leiden hilft, weil er auf Grund des Endocannabinoidsystems auf natürliche Weise im menschlichen Körper wirkt, diesen ins Gleichgewicht bringt und somit vor Erkrankungen schützt und regeneriert.

 

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