CBD_Wirkungsweise

Wann die Wirkung einsetzt und wie lange sie anhält
(aus dem CBD-Blog.at – vom 14.9.18)

CBD können Sie gegen viele Krankheiten und Beschwerden einsetzen. Aus diesem Grund erfreut sich dieser Wirkstoff immer größer werdender Beliebtheit. Für die CBD Wirkungsdauer und den Eintritt der Wirkung spielen jedoch mehrere Faktoren eine Rolle. Zu diesen zählen vor allem die Art der Einnahme und die Höhe der Dosis. Außerdem ist jeder Mensch verschieden und jeder Körper verarbeitet die Substanz unterschiedlich, weshalb Abweichungen von den folgenden Angaben über die CBD Wirkungsdauer und über den Zeitraum, wann die Wirkung von CBDeinsetzt, möglich sind.

Wie lange wirkt CBD?

Pauschal kann gesagt werden, dass CBD zwischen vier und acht Stunden im Körper wirkt. Wie lange CBD tatsächlich wirkt, hängt allerdings von einer Vielzahl an Faktoren ab. Jeder Mensch ist unterschiedlich und reagiert anders auf CBD. Je nachdem, wie empfänglich Sie auf das Mittel sind, hält die Wirkung eben länger oder kürzer an. Auch die Form, in welcher CBD eingenommen wird, ist bedeutend für die Dauer der Wirkung. CBD kann geraucht, gedampft, als Öl unter die Zunge geträufelt, als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen oder in Form von Hautcremes lokal angewendet werden. Wie bereits erwähnt spielt außerdem die Dosierung eine wichtige Rolle, um einen Einfluss auf die CBD-Wirkungsdauer zu haben. Nicht zu vergessen ist die Qualität des CBD-Mittels, für das Sie sich entscheiden. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Länge der CBD-Wirkung ist das Symptom, das Sie damit bekämpfen möchten. Wenn Sie unter Einschlafstörungen leiden, wirkt CBD zumeist mehrere Stunden an. Schmerzen lassen sich mit CBD oftmals nur für ein bis zwei Stunden lindern, manchmal auch nur für wenige Minuten. Deshalb können Sie nur selbst ausprobieren, wie lange CBD für Ihre Zwecke wirkt, welche Form des Konsums und der Dosierung ausreichend und welche Konzentration von CBD notwendig ist, um die Symptome zu bekämpfen.

Wann CBD zu wirken beginnt, wenn man es raucht

THC-freies Cannabiskraut unterliegt nicht dem Suchtmittelgesetz, sondern gilt als eine Arznei, die ganz legal ge- und verkauft werden darf. Deshalb dürfen Sie CBD auch rauchen. Allerdings wird davon abgeraten, es gemeinsam mit Tabak zu konsumieren, da das in Tabak enthaltene Nikotin die Wirkung von CBD beeinflusst. CBD zu rauchen gilt als die schnellste Möglichkeit, in den Genuss der CBD-Wirkung zu kommen. Der aktive Wirkstoff gelangt direkt in den Blutkreislauf, sodass sich die Wirkung innerhalb weniger Minuten bemerkbar macht und für mehrere Stunden anhält.

Die CBD-Wirkungsdauer, wenn man es als Öl konsumiert

Wer nicht rauchen möchte, kann CBD auch dampfen. Für das Inhalieren des CBD-Dampfes benötigen Sie allerdings einen Vaporisator und ein CBD-Öl. Die Wirkung beim Rauchen und Dampfen hält mehrere Stunden an. Die zweitschnellste Möglichkeit, die Wirkung von CBD zu spüren, ist, CBD sublingual einzunehmen, sprich, das Öl unter die Zunge zu tropfen. Der gewünschte Effekt setzt auf diese Art innerhalb weniger Minuten ein. Für diese Einnahmeform steht neben dem Öl auch ein Spray zur Verfügung, welcher CBD enthält. Die sublinguale Einnahmeform gehört zur beliebtesten Art CBD zu konsumieren. Die Wirkungsdauer beträgt zwischen vier und sechs Stunden.

Andere Möglichkeiten, CBD zu konsumieren

Falls Sie CBD in Form von Cremes oder Salben konsumieren, was häufig bei Hautproblemen oder zur Behandlung von lokalen Schmerzen empfohlen wird, dauert der Eintritt der Wirkung etwas mehr als eine Stunde. Dafür hält die CBD-Wirkung für rund fünf Stunden an. CBD lässt sich auch als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Bis der gewünschte Effekt eintritt, können bis zu zwei Stunden vergehen. Der Wirkungseintritt ist auch von der letzten Mahlzeit sowie deren Menge abhängig. Auf leerem Magen wirkt das CBD-haltige Nahrungsergänzungsmittel am längsten. Nahrungsergänzungsmittel mit CBD gibt es als Kapseln, Bonbons und sogar als Gummibärchen sowie in Form von Getränken, wie Saft oder Tee. Nach dem Eintritt der Wirkung hält diese bis zu sechs Stunden an.


Entourage Effekt des CBD-Öls von Hempmate

Die Bezeichnung „Entourage-Effekt“ stammt aus der Cannabis–Forschung und besagt, dass ein Pflanzenstoffgemisch eine höhere biologische Aktivität besitzt, als die isolierte Reinsubstanz selbst. Die Hanfpflanze besitzt eine Vielzahl von Phytocannabinoiden und Terpenen was beim sogenannten Entourage- oder Synergie-Effekt eine entscheidende Rolle spielt. Durch die Kombination verschiedener Cannabinoide mit Terpenen wird eine optimierte Wirkung erzielt, wodurch die Zufuhr von Cannabidiol (CBD) in bereits moderaten Dosierungen herausragende gesundheitliche Ergebnisse erzielt. Diese Wirkungsverstärkung kann schon durch den Erhalt gewisser Pflanzenstoffe, insbesondere der Terpene und weiterer Phytocannabinoide, erreicht werden.

WAS SIND TERPENE?

Terpene sind das, was Cannabis seine charakteristischen Aromen verleiht. Sie sind die aromatischen Öle, die die Pflanze produziert und eine Sorte fruchtig oder minzig schmecken lassen, ihr ein erdiges oder zitroniges Aroma geben oder wie Käse riechen lassen können.

Cannabispflanzen produzieren Terpene in den gleichen Drüsen, in denen sie auch THC und CBD produzieren, doch Terpene hatten bis vor kurzem nicht allzu viel Aufmerksamkeit bekommen. Anbauer und medizinische Forscher haben sich in der Vergangenheit auf THC und CBD konzentriert, was bedeutet, das Wissen über die Terpene und ihre Funktion nicht allzu weit verbreitet ist. Erst vor kurzem ist ans Licht gekommen, dass die Terpene eine wichtige Rolle spielen, wenn es um die einzigartigen Wirkungen von Cannabis geht.

Warum produzieren Pflanzen aromatische Verbindungen wie Terpene?

Wie so oft in der Welt der Pflanzen, sind Terpene eine Möglichkeit, wie Pflanzen sich gegen Feinde verteidigen. Indem sie einen beißenden Geruch verströmen, können Pflanzen bestimmtes Ungeziefer abwehren, aber auch die nützlichen Insekten anziehen, die sie für die Bestäubung benötigen.

Wie viel und welche Art Terpene eine Cannabispflanze produziert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die gleiche Sorte stellt nicht unbedingt immer die gleichen aromatischen Verbindungen her. Dies kann von Faktoren wie dem Klima, dem verwendeten Boden und Düngemittel, dem Alter der Pflanze, sowie einigen anderen Dingen abhängen.

Bis heute wurden über 100 verschiedene Terpene in Cannabis entdeckt. Jede einzelne Sorte hat ihre einzigartige Art und Kombination von Terpenen in verschiedenen Konzentrationen.

Die interessanteste Sache an Terpenen ist jedoch nicht, dass Terpene für die Vielzahl von charakteristischen Aromen des Cannabis‘ verantwortlich sind, sondern, dass Terpene synergistisch mit Cannabinoiden wie THC wirken. Ein Indiz dafür ist, dass einige Sorten exakt die gleichen Mengen an THC und CBD enthalten, aber ihre Wirkung sehr unterschiedlich voneinander sein können. Forscher sagen jetzt, dass es die Terpene sind, die für die einzigartigen Wirkungen einer Sorte verantwortlich sind.

WIE ARBEITEN TERPENE?

Wir wissen, dass THC an Rezeptoren in unserem Gehirn anbindet und so die psychoaktiven Wirkungen von Cannabis verursacht. Terpene können jene Rezeptoren im Gehirn und die Art, wie sie arbeiten, aktiv beeinflussen. Es wurde herausgefunden, dass Terpene beeinflussen, wie viel THC durch die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn gelangt. Am wichtigsten ist, dass die Wissenschaft gezeigt hat, dass Terpene die Neurotransmitter des Gehirns auf verschiedene Weise direkt beeinflussen können.

Es ist bemerkenswert zu erwähnen, dass nicht alle Arten von Terpenen auch auf die gleiche Weise wirken. Einige Arten können das Gehirn in einer Weise beeinflussen, die uns entspannt, während andere die entgegengesetzte Wirkung haben und unsere Stimmung und Energieniveaus heben.
Einige Cannabiskonsumenten kennen die Wirkung des Essens einer reifen Mango 45 Minuten vor dem Kiffen. Es heisst, dass die Wirkung von Cannais dadurch stark erhöht wird. Eine Theorie ist hierbei, dass Mangos Myrcen enthalten, ein Terpen, das sich in einigen Früchten findet. Das Myrcen wirkt in Synergie mit dem THC und verändert direkt, wie es uns beeinflusst.

TERPENE – DIE NÄCHSTE HERAUSFORDERUNG FÜR MEDIZINISCHES CANNABIS

Diese Ergebnisse, die die Rolle der Terpene in der Erzeugung sehr charakteristischer Arten von Rauschzuständen zeigen, treiben nun die Cannabis-Industrie, Forschung und den Anbau zu völlig neuen, vielversprechenden Höhen. Terpene werden jetzt zu einem lohnenden Schwerpunkt, nicht nur für Geniesser, die einen bestimmten Geschmack suchen, sondern auch für alle, die die Wirkung von Cannabis verstehen und maximieren möchten. Insbesondere die medizinische Cannabis-Industrie interessiert sich für die Auswirkungen von Terpenen und deren Synergie mit Cannabinoiden.

Terpene öffnen den Weg für viele neue und spannende Forschung: Wir können den Rausch nun direkt beeinflussen und auf unsere Bedürfnisse „abstimmen“.
Durch die Zugabe von Limonen zum Beispiel, können wir eine stimulierende Wirkung erhalten. Auf die gleiche Weise können wir Linalool hinzufügen, wenn wir möchten, dass das Kraut eine entspannende und beruhigende Wirkung haben soll.

Labore beginnen Sorten nicht nur auf THC und CBD zu testen, sondern auch auf ihren Terpengehalt. Wenn wir verstehen, welche Arten von Terpenen in einer bestimmten Sorte vorhanden sind, können wir im Voraus ihre Auswirkungen kennen.
Das Verstehen der Terpene eröffnet der medizinischen Forschung über die Wirkung von Cannabis neue Ebenen. Das bedeutet neue Explorationsmöglichkeiten für Anbauer und Saatgutunternehmen. Man kann spekulieren, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis der Geruch einer Sorte genügend Informationen enthält, um seine besondere Wirkung vorherzusagen!

DIE HÄUFIG IN CANNABIS VORKOMMENDEN TERPENE

Wie bereits angesprochen, gibt es mehr als 100 verschiedene Arten von Terpenen in Cannabis; was jedoch nicht berücksichtigt wird, sind die vielen verschiedenen Variationen – wie die Menge und Konzentration. Ein gutes Beispiel hierfür wäre etwa, wenn man eine Zitrone mit einer Orange vergleicht. Beide Früchte enthalten genau die gleiche Art von Terpenen, wie etwa Limonen, aber in unterschiedlichen Konzentrationen. Eine kleine Variation der Menge reicht, um den Geruch einer Zitrone von dem einer Orange zu unterscheiden.

Hier ist eine Liste mit den am häufigsten vorkommenden Terpene in Cannabis, sowie ihre Wirkungen.

MYRCEN

Myrcen ist das am häufigsten in Cannabis gefundene Terpen, das den Großteil der aromatischen Öle in den verschiedenen Cannabissorten ausmacht. Myrcen findet sich auch in einigen anderen Pflanzen, wie Hopfen. Einige vergleichen Myrcen mit dem Aroma von Nelken. Es ist bekannt, dass es entzündungshemmende, antibakterielle und schmerzlindernde (analgetische) Eigenschaften hat. Myrcen hat eine beruhigende und entspannende Wirkung. Es ist bekannt, dass es die psychotrope Wirkung von THC erhöht.

Myrcen Cannabis Terpene

LIMONEN

Nach Myrcen ist Limonen das zweithäufigste Terpen, das sich in Cannabis findet. Wie der Name schon sagt, hat es einen starken Zitrusduft. Es ist für seine fungizide und antibakterielle Eigenschaft bekannt. Untersuchungen zeigen, dass Limonen auch antikarzinogen wirkt und dazu beitragen kann, das Wachstum von Tumoren zu verhindern.

Limonen kann die Blut-Hirn-Schranke mühelos passieren. Es ist bekannt dafür die geistige Konzentration und Aufmerksamkeit zu fördern und, dass es das allgemeine Wohlbefinden hebt. Es gibt vereinzelte Hinweise darauf, dass es auch für die sexuelle Gesundheit von Vorteil ist. Einige der heute verkauften Produkte verwenden Limonen, um Depression und Angst zu behandeln. Es ist ein natürliches Insektenschutzmittel und eines der aromatischen Terpene, die Pflanzen als natürliches Abwehrmittel verwenden, um sich vor Insekten und anderen Räubern zu schützen. Haze-Sorten sind eine große Quelle dieses Terpens.

Limonen Cannabis Terpene

LINALOOL

Linalool erinnert an frische Blumen. Es verfügt über einen floralen Lavendel-Duft mit einem Hauch von Würzigkeit. Es löst eine beruhigende Wirkung aus und wird für die Behandlung von Nervosität und Angst verwendet. Es wird angenommen, dass es analgetische und antiepileptische Eigenschaften hat. Derzeit wird zudem seine Wirksamkeit bei der Behandlung von bestimmten Krebsarten erforscht. Linalool ist das Terpen, das zum Teil für die beruhigende und sedierende Wirkung von bestimmten Cannabissorten verantwortlich ist.

Linalool Cannabis Terpene

CARYOPHYLLEN

Caryophyllen hat einen würzigen Geschmack, der sich oft in Kräutern und Gewürzen wie schwarzem Pfeffer findet. Es ist als ein starker lokaler Entzündungshemmender und Analgetikum bekannt. Gewürznelken sind bekanntermaßen ein natürliches Heilmittel für Zahnschmerzen und enthalten eine gute Menge dieses Terpens. Von Caryophyllen wird auch gesagt, dass es als Fungizid wirkt.

Caryophyllen Cannabis Terpene

PINEN

Der Name könnte schon ein Hinweis sein; Pinen hat einen Duft, der an Kiefern und Tannen erinnert. Viele Pflanzen enthalten Pinen; zum Beispiel Rosmarin und Salbei. Von diesem Terpen weiss man, dass es entzündungshemmende und lokal antiseptische Eigenschaften hat. Es ist auch als ein Hustenlöser bekannt und hat eine erweiternde Wirkung auf die Bronchien. Die Forschung hat gezeigt, dass Pinen unser Gedächtnis positiv beeinflussen kann. Unter den Cannabissorten mit einem hohen Pinengehalt sind die verschiedenen Skunk-Sorten. Pinen kann die Energie steigern und ihm wird nachgesagt, dass es hilft die Konzentration zu verbessern.

Pinen Cannabis Terpene

TERPINEOL

Terpineol hat den Duft von Lindenblüten, sowie den angenehmen Geruch von Flieder. Es wird oft zur Herstellung von Parfums und Kosmetika verwendet. Terpineol ist eines der Terpene, das eine beruhigende und entspannende Wirkung hat. Cannabissorten, die ein hohes Maß an Terpineol enthalten, enthalten auch hohe Mengen an Pinen. Das Pinen kann es schwierig machen das Terpineol nur durch den Geruch zu erkennen.

Terpineol Cannabis Terpene

NEROLIDOL

Nerolidol findet sich in Ingwer, Citronella und Niauli. Es wird in der Parfumherstellung als Aromastoff verwendet. Es hat einen holzigen, erdig-frischen Duft, der an Rinde erinnert. Was seine therapeutischen Nutzen betrifft, wird von Nerolidol angenommen, dass es antimykotisch und wirksam nei der Behandlung von Malaria ist. Nerolidol hat eine beruhigende und entspannende Wirkung.

Nerolidol Cannabis Terpene

BORNEOL

Borneol findet sich reichlich in Rosmarin und hat ein frisches, minziges Kampferaroma. Dieses Terpen hat eine lange Geschichte in der chinesischen Medizin, wo es für die Behandlung von Stress und Müdigkeit verwenden wird. Es ist ein Lokalanästhetikum mit beruhigenden und krampflösenden Eigenschaften. Es ist auch ein natürliches Insektenschutzmittel.

Borneol Cannabis Terpene

EUKALYPTOL

Eukalyptol ist das Terpen, dass sich in ätherischem Eukalyptusöl findet. Es hat einen sehr frischen, kühlen und minzigen Geruch. Es wird vermutet, dass es neben einer schmerzlindernden Eigenschaft auch noch die Konzentration verbessern kann. Aus diesem Grund befindet es sich auch häufig in Pflanzen, die zur Meditation verwendet werden.

Eukalyptol Cannabis Terpen


Auszug aus der Webseite Hanf-Institut

Wirkungen und Nebenwirkungen

Cannabis ist keine Einmal-Wunderpille. Jeder Heilungsversuch erfordert Zeit und die richtige Dosierung. Bei Schmerzen und Spasmen kann Cannabis binnen Sekunden zu deren Linderung bis hin zum kompletten Verschwinden wirken, bei anderen Erkrankungen dauert es zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen, bis Verbesserungen festzustellen sind.
Herausgestellt sei auch die sehr oft Blutdruck senkende Wirkung. Bei den allermeisten PatientInnen ist eine Blutdrucknormalisierung nach wenigen Tagen feststellbar. Reichhaltige Informationen über Anwendungsgebiete und Wirkweisen zu unzähligen Krankheitsbildern finden Sie im Internet. Cannabis führt mit der Ausnahme von Menschen mit einer negativen Prädisposition zu psychoaktiven Substanzen generell zu wenigen, meist aber nur leichten Nebenwirkungen. So wie bei allen Heilmitteln können hohe Dosen bei Menschen mit geringer Cannabis-Erfahrung unangenehme Vorstellungen bis hin zu Paranoia, Schwindel und generelles Unwohl auslösen, das aber meist nach dem nächsten Schlaf wieder vorbei ist.
Dies sind aber selten auftretende Nebenwirkungen, die meist auf zu hohe Dosierung zurückzuführen sind.
Cannabis hilft im Gegenteil bei der Linderung oder Vermeidung von Nebenwirkungen anderer Medikamente, wie etwa Übelkeit und anderen gastrointestinalen Problemen. Es wird auch von Chemotherapie-Patienten gelobt.
 
 
 
 
 
Anwendung:
Rauchen und Verdampfen fluten rascher an, wirken aber kürzer (1,5 bis 2,5 Stunden).
Oraler Konsum beginnt später zu wirken, hält dafür aber länger an (4 bis 8 Stunden).
Rektaler Konsum: Bei dieser Methode gelangt das Cannabis-Öl zu fast 100 Prozent in den Körper. Man kann Öl auch als Zugsalbe auf betroffene Körperstellen aufschmieren. Bei Schmerzpatienten empfiehlt sich Verdampfung, Rauchen oder orale bzw. rektale Einnahme je nach Schmerzart. Bei akut auftretenden Schmerzen, Spasmen, Regelbeschwerden, aber auch Übelkeit und anderen Leiden bevorzugen Anwender oft Rauchen oder Verdampfen wegen der raschen Anflutung der Wirkstoffe.
Bei chronischen Schmerzen zeigt die Erfahrung, dass die orale Einnahme wegen der längeren Wirkdauer bevorzugt wird. Dieser Effekt tritt je nach Mageninhalt und individueller Reaktion zwischen 45 Minuten und zwei Stunden ein.
Bei den meisten anderen Leiden ist oraler Konsum der Weg erster Wahl. THC und CBD wirken sich laut Erfahrungsberichten auch gut bei den meisten Hautleiden bis hin zum Melanom aus.
Für oralen Konsum spricht die längere Wirkdauer. Allerdings werden bei oralem Konsum nur 40% der Wirkstoffe metabolisiert. Konsumieren Sie dennoch nicht zuviel Cannabis-Konzentrat, weil diese bei ungewöhnten Menschen anfangs sehr stark wirken.
Es ist schliesslich eine starke Heilpflanze.

Die Apotheke in Langnau i.E.

Cannabidiol weist ein grosses und vielfältiges Wirkspektrum auf. CBD wirkt antiepileptisch, antikonvulsiv, entzündungshemmend, angstlösend, entspannend und antiemetisch.
Es gibt Anwender, die berichten dass das CBD schon nach wenigen Minuten wirken kann, es aber bis 90 Minuten dauern kann. Unterschiedliche Angaben findet man zur Wirkungsdauer. 2-4 Stunden soll sie betragen.
Translate »